Gesünder werden mit Apps. So klappt es!

"An App a day, keeps the doctor away ..."

Mit dem Handy gesünder werden?

Unser Handy ist aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Da liegt es doch nahe, dass wir diese Geräte auch für unsere Gesundheit nutzen können. Oder?

Quelle: DIGI & HEALTH

Schlagworte: App auf Rezept | DiGA| Digital Health |  Entwicklung

Was ist eine App als digitale Therapie?

Apps können bei der Bewältigung einer Krankheit unterstützen. Sie bilden eine Ergänzung zur medikamentösen Therapie und überbrücken die Zeit bis zum nächsten Behandlungstermin. In der Regel findest du dort dein auf dich abgestimmtes Konzept um die Krankheit zu verstehen und Ernährung, Bewegung, depressive Verstimmungen und mehr zu bewältigen. Diese Art der Versorgung existiert seit Inkrafttreten des Digitale-Versorgung-Gesetzes (DVG) am 19. Dezember 2019 und nennt sich digitale Gesundheitsanwendung (DiGA). Es handelt sich hierbei um CE gekennzeichnete Medizinprodukte. Sie sind verschreibungsfähig, weswegen sie auch häufig als “App auf Rezept” im Volksmund bezeichnet werden.  Damit eine App den Status DiGA erhält, muss zuvor die Wirksamkeit – auch positiver Versorgungseffekt genannt- in klinischen Studien erprobt werden. Ziel ist immer die Symptome zu verringern oder die Gesundheit auf andere Weise positiv zu beeinflussen.
Um in das Register vom BfArM aufgenommen zu werden müssen DiGA hohen Anforderungen entsprechen hinsichtlich Qualität der medizinischen Inhalte, Datenschutz und Wirksamkeit.

 

Welche Diagnose wird heute schon abgedeckt? 

 Zum Einsatz kommen sie z.B. bei Depression, Angststörungen, schädlichem Alkoholkonsum, Krebs, starkem Übergewicht (Adipositas),Migräne, Nikotinabusus u.v.m.Vielleicht hast du es selbst schon erlebt. Du hast eine Diagnose erhalten und die Fragen in deinem Kopf sind da. Kann ich mit Ernährung eine positive Wirkung erzielen? Hilft Bewegung um meine Schmerzen zu reduzieren? Wie läuft die Therapie ab? Was bedeutet die Diagnose für mich? Antworten auf all diese Fragen findest du in einer solchen App. Detailliertes Wissen zu allen Funktionen einer App findest du auch auf den Websites der Hersteller.

Wer verschreibt mir diese App?

Grundsätzlich sind deine Behandler in erster Linie deine Ansprechpartner. Du benötigst auf jeden Fall eine gesicherte Diagnose. Wenn du diese hast, gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Du erhältst ein Rezept von deinen Behandlern (Ärzten/Psychotherapeuten). Anschließend wendest du dich mit dem Rezept an deine Krankenkasse und erhältst einen Freischaltcode.
2. Du stellst direkt bei deiner Krankenkasse einen Antrag. Dafür musst du eine gesicherte Diagnose haben!

Wie lange kann ich die App nutzen?

In der Regel sind die Apps für 90 Tage freigeschaltet. Wenn du darüber hinaus weiter Bedarf hast, wende dich an dein Behandlungsteam oder deine Krankenkasse.

Sind diese Apps kostenpflichtig?

Gesetzlich Versicherte bekommen die Kosten zu 100% erstattet, wenn die App als DiGA beim Bundesinstitu für Arzneitmittel und Medizinprodukte (BfArM) aufgenommen ist. Privat Versicherte sollten grundsätzlich erst Rücksprache mit ihrer Versicherung nehmen, da die Kosten nur teilweise oder gar nicht

Muss ich die App nutzen?

Nein, natürlich nicht. Heutzutage steht die gemeinsame Entscheidungsfindung (Shared Decision Making)  von Behandlern und Patienten stark im Fokus. Du kannst jederzeit aufhören die App zu nutzen. Es entstehen dadurch keinerlei Kosten! Bitte informiere aber dein Behandlungsteam darüber. 

Was, wenn ich schon 1,2 oder 3 andere „Apps auf Rezept nutze“?

Zuerst einmal Glückwunsch zu deinem modernem Behandlungsteam! Es ist wichtig, dass du bei alle deinen Arztbesuchen angibst, ob du bereits eine solche App nutzt. So ähnlich wie bei den Medikamenten. Gemeinsam könnt ihr entscheiden welche App die beste für dich sein kann.

Sprich doch deine Behandler einfach mal auf solch eine Therapie an, wenn du Interesse daran hast!

Quelle: bfarm,gesund.bund
September 2023 | DIGI & HEALTH-Team

Dein Team von DIGI & HEALTH

 

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Mit dem Handy gesünder werden?

Unser Handy ist aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Da liegt es doch nahe, dass wir diese Geräte auch für unsere Gesundheit nutzen können. Oder?

Quelle: DIGI & HEALTH

Die häufigsten Fragen: 
 
1. Was genau ist eine App als digitale Therapie?
2. Wo ist mein Vorteil? 
3. Wer verschreibt mir diese Therapie?
4. Sind die Apps kostenpflichtig? 
6. Muss ich die App nutzen?
7. Ich habe schon eine andere App. Was nun?
Digitalisierung im Gesundheitswesen ist auf dem Vormarsch und bietet eine große Chance Behandler und Patienten zu einem wundervollem Team zu entwickeln.

Claudia

 
Quelle: Pixabay.de

Was ist eine digitale Therapie als App?

Diese Apps können dich bei der Bewältigung der Krankheit unterstützen und überbrücken dadurch die langen Pausen bis zum nächsten Termin bei deinen Behandlern. In der Regel findest du dort dein auf dich abgestimmtes Konzept um die Krankheit zu verstehen und Ernährung, Bewegung, depressive Verstimmungen und mehr zu bewältigen. Diese Art der Versorgung existiert seit Inkrafttreten des Digitale-Versorgung-Gesetzes (DVG) am 19. Dezember 2019 und nennt sich digitale Gesundheitsanwendung (DiGA). Es handelt sich hierbei um CE gekennzeichnete Medizinprodukte. Sie sind verschreibungsfähig, weswegen sie auch häufig als “App auf Rezept” im Volksmund bezeichnet werden. Dazu zählen Gesundheits-Apps und Webanwendungen, die auf Rezept erhältlich sind. Im DiGA-Verzeichnis des Bundesinstitut für Arzneimittel- und Medizinprodukte (BfArM) sind alle aktuellen DiGA ersichtlich. Damit eine App den Status DiGA erhält, muss zuvor die Wirksamkeit – auch positiver Versorgungseffekt genannt- in klinischen Studien erprobt werden. Ziel ist immer die Symptome zu verringern oder die Gesundheit auf andere Weise positiv zu beeinflussen.
Um in das Register vom BfArM aufgenommen zu werden müssen DiGA hohen Anforderungen entsprechen hinsichtlich Qualität der medizinischen Inhalte, Datenschutz und Wirksamkeit.

 

Wo ist mein Vorteil? 

DiGA dienen als Unterstützung bei einer sichergestellten Diagnose und unterstützen bei der Erkennung, Überwachung und Behandlung verschiedener körperlicher und psychischer Erkrankungen.  Zum Einsatz kommen sie z.B. bei Depression, Angststörungen, schädlichem Alkoholkonsum, Krebs, starkem Übergewicht (Adipositas),Migräne, Nikotinabusus u.v.m.Vielleicht hast du es selbst schon erlebt. Du hast eine Diagnose erhalten und die Fragen in deinem Kopf sind da. Kann ich mit Ernährung eine positive Wirkung erzielen? Hilft Bewegung um meine Schmerzen zu reduzieren? Wie läuft die Therapie ab? Was bedeutet die Diagnose für mich? Antworten auf all diese Fragen findest du in einer solchen App. Detailliertes Wissen zu allen Funktionen einer App findest du auch auf den Websites der Hersteller.

Wer verschreibt mir diese App?

Grundsätzlich sind deine Behandler in erster Linie deine Ansprechpartner. Du benötigst auf jeden Fall eine gesicherte Diagnose. Wenn du diese hast, gibt es zwei Möglichkeiten:1. Du erhältst ein Rezept von deinen Behandlern (Ärzten/Psychotherapeuten). Anschließend wendest du dich mit dem Rezept an deine Krankenkasse und erhältst einen Freischaltcode.
2. Du stellst direkt bei deiner Krankenkasse einen Antrag. Dafür musst du eine gesicherte Diagnose haben! In der Regel sind die Apps für 90 Tage freigeschaltet.
Wenn du darüber hinaus weiter Bedarf hast, wende dich an dein Behandlungsteam oder deine Krankenkasse.

Sind diese Apps kostenpflichtig?

Jein. Gesetzlich Versicherte bekommen die Kosten zu 100% erstattet, wenn die App als DiGA beim BfArM aufgenommen ist. Privat Versicherte sollten grundsätzlich erst Rücksprache mit ihrer Versicherung nehmen, da die Kosten nur teilweise oder gar nicht

Muss ich die App nutzen?

Nein, natürlich nicht. Heutzutage steht die gemeinsame Entscheidungsfindung (Shared Decision Making)  von Behandlern und Patienten stark im Fokus. Du kannst die App ausprobieren und innerhalb von 14 Tagen bei deiner Krankenkasse zurück geben. Es entstehen dadurch keinerlei Kosten!

 

Was, wenn ich schon 1,2 oder 3 andere „Apps auf Rezept nutze“?

Zuerst einmal Glückwunsch zu deinem modernem Behandlungsteam! Es ist wichtig, dass du bei alle deinen Arztbesuchen angibst, ob du bereits eine solche App nutzt. So ähnlich wie bei den Medikamenten. Gemeinsam könnt ihr entscheiden welche App die beste für dich sein kann.

Sprich doch deine Behandler einfach mal auf solch eine Therapie an, wenn du Interesse daran hast!

Quelle: bfarm,gesund.bund
September 2023 | DIGI & HEALTH-Team

Quelle VFA

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Dein DIGI & HEALTH-Team

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